Archive for Hell of a ride

Summer Sale: Honda CB500 Four

That’s why I love them. And you can get one:

Honda CB 500 Four K1
BJ 1973
Candy-orange
4in4 Auspuffanlage
Motor läuft top
Vergasser syncronisiert
Bilder gibt´s hier

Der 3te Gang hupft ein bissl. Austauschgetriebe vorhanden. Entweder selber machen lassen,
oder meine Werkstatt. Und das nur für € 2.000. Bei Interesse bitte bei mir melden.

Einundzwanzigster Tag, km 3738, Dubrovnk (HR) - Split (HR)

Der letzte Morgen am Schiff. Mein Gott, voon mir aus koennte es ewig so weitergehen. Die Sieben Sachen sind schnell gepackt und so gehts runter von unserem heim der letzten Tage. Ich werd mir nirgendwo mehr den Kopf anstossen und Iva wird sich keine blauen »lecken mehr holen koennen.

Nach einer Sterkung geht’s los auf die Piste. Der Himmel strahlt wolkenlos blau, ein leichter Wind vom Meer herauf, immer der ‘ueste entlang in langgezogenen . Kurven. Am Anfang bib ich noch unsicher, wie am ersten Tag, fange die M.aschine in einigen Kurven ab und lass es gemuetlich angehen. Bis zur bosnischen Grenze ist die Landschaft wie in Dubrovnik, hohe, schlanke Zypressen ziehen sich dir Huiegel hinauf, vor der Kueste, die nur aus Buchten zu bestehen scheint mindestens eine Insel. Und dazwischen das tiefblaue Meer, das im Uferbereich in ein Smaragdgruen uebergeht, gesprenkelt mit dem Rot, Weiss und Blau von Badehosen und Bikinis.

In diesem Moment ein Feuerwerk ueber Split, der Hoehepunkt des ‘Split 2007′ Festivals. Es ist unglaublich viel los in der Stadt, sitze in der Altstadt in einem mini Hof und schluerfe meinen Cocktail. Sehr fein gerade. Video folgt.

Neum in Bosnien ist eine Mischung aus yugoslawischen Hotelbunkern und dann doch wieder suesser Stadt. Viel mehr Kueste hat Bosnien auch nicht. Von dort aus geht es ueber einen kleinen Berg in das Muendungsdelta der Neretva, wahnsinnig gruen, der Fluss wird ueberall uber Kanaele zur Bewaesserung eingesetzt. Ganz flach, die Gruenschattierungen der Aecker durchbrochen von den Kanaelen und eingerahmt durch die verkarsteten grauen Huegel und Berge im Hintergrund.

Nach dem naechsten Huegel folgt ein Badeoert dem anderen, ich hab mir nur Makarska gemerkt…

Und das geht so bis Split. Ich moecht gerne weiterfahren, vieleicht schaffe ich es bis Zagreb. Doch ein Telefonat mit meinen Eltern haelt mich davon ab. Gabi, meine Schwester liegt mit einer Salmonellenvergiftubg in der Klinik, sie versuchen sie zu stabilisieren. Meine Eltern wollen sich nicht um noch jemanden Sorgen machen muessen. Also zurueck nach Split und ein Zimmer suchen. Ich fahre morgen mit dem Zug nach Hause.

Willkommen in der Stadt der Einbahnen! Zimmer gefunden - ich goenne mir ein Hotel - duschen und raus in die Stadt. Mal sehen ob sich etwas veraendert hat in den beiden Jahren, in denen ich das letzte Mal hier war.

Ich muss sagen, die Stadt hat sich gemausert. Die langgezogene Promenade am Ufer des Meeres ist mit grossen, weissen Quadersteinen ausgelegt, mit Segelschiffartigen Masten kann der Platz uberdacht werden. Die Fassaden alle renoviert. Sieht schmuck aus und Split reiht sich ein in die Liste der ansehnlichen dalmatischen Kuestenstaedte Sibenik, Dubrovnik und Kotor.

Und noch etwas faellt mir auf. Endlich gibt es wieder street art. Und zwar richtig viel. Es dauert nicht lange und das Fieber hat mich gepackt, ich durchstreife mit der Kamera die ganze Innenstadt. Verdammt gute Sachen hier und endlich einmal ein ganz anderer Stil. Sie arbeiten auf grossen Flaechen, die Stencils sind stark im Dialog mit der Umgebung. Zugegeben, die kleinen Gaesschen erzeugen auch unglaublich gute Blickwinkel und die Jungs verstehen mit Fluchten zu arbeiten. Dadurch werden die Arbeiten wesesentlich raeumlicher als in Wien, wo viel plakativer gearbeitet wird, das Motiv selbst I’m Vordergrund steht.

Vierzehnter bis zwanzigster Tag, Segeln mit den besten Freunden

Tja, da gibts nicht viel zu sagen ausser dass es der schoenste urlaub mit freunden in meinen Leben war. Ich lasse spaeter Fotos sprechen.

Dubrovnik - Sipan - Mljet - Korcula - Lastovo -Vis - Mljet - Dubrovnik. Wieviele Seemeilen das waren find ich raus…

Dreizehnter Tag, km 3188, Sveti Stefani (MGR)

Hatte die letzten Tage keine GPRS coverge und auch keinen Zugang zum Internet. Deswegen, das Loch, das aber gefuellt wird wenn das Handy wieder online ist, denke morgen.

Ich sitze gerde in einem open-air internet Cafe auf eine Rummel in Budva in Suedmontenegro. Teurer als in Wien, aber das ist ploetzlich mit vielen Dingen so. Sie haben mit der Umstellung auf den Euro offensichtlich teilweise das Mass verloren. Hat in Mazedonien ein Cafe noch 20c gekostet zahle ich jetzt satte 2 Euro. Der Kaffee ist der gleiche.

Der Rummel zieht sich ueber mehrere Kilometer, wie man es bei uns kennt. Was anders ist, dass sie grosse openair bars aufgestellt haben, die versuchen moeglichst laut zu sein. Und das sowohl von der Lautstaerke als auch von vom Auftritt, ueberall sind halbnackte Gogogirls platziert, die einen etwas hilflosen Eindruck machen. Und das ueber einen Kilomenter lang im sonst so konservativen Montenegro. Jetzt weiss ich auch wo die Maedels ihren Kleidungsstil herhaben ;)

Endlich einmal ein Strandtag. Habe lange geschlafen und mich dann fuer den Rest des Tages an den Strand gelegt, ein bisschen Sonne tanken. Meinen Haende und Gesicht sind vom Motorradfahren braun, sonst aber bin ich so weiss wie in Wien …

Um vier wurde es mir dann doch zu fad, ich will mir noch Kotor anschauen, das im lonly Planet so gut beschrieben war. Und tatsaechlich, sehr eindrucksvoll. Das Staedchen liegt am Ende des laengsten Fjords in Suedeuropa, der sich kilometerlang ins Landesinnere zieht. Die Altstadt erinnert ein bisschen an Kleinstaedte in der Toskana. Viele kleine verwinkelte Gassen, ploetzlich ein Platz mit einer verwinkelten Kirche. Den Berg hinauf beginnen die Mauern einer Festung die steil ein paar hundert Meter am Berg haengt. Sieht im Fjord mit dem Wasser gespenstisch aus und erinnert an Herr der Ringe.

Die Stadt ist bald abgegrast und so gehts wieder zurueck. Ich habe es endlich geschafft meine serbischen Dinar umzutauschen und habe wieder ausreichend Bargeld bei mir. Feu mich sehr auf morgen in Dubrovnik, wo ich endlich wieder meine Freunde sehen kann und wieder laenger als 5 Minuten mit jemanden reden. Es fuehlt sich schon ein bisschen wie das Ende meiner Reise an. Hab heute zu Tom gesagt, wenn mich nichts halten wuerde koennte er mich in 2 Monaten in Indien aufgabeln. Einfach weiterfahren…

Zwoelfter Tag, km 3114, Orchrid (MAK) - Tirana (ALB) - Sveti Stefani (MGR)

Hab mich in der Frueh entschieden, nicht in Ohrid zu bleinen, sondern an die Kueste zu fahren und dort noch einen Strand entspannungstag zu verbringen.

Die fahrt am see entlang ist schoen, die albanische Genze bald erreicht. Wieder ein kleiner Grenzuebergabg. Ich muss 10euro zahlen, habe vorher in orhid die restlichen makedonischen dinar in euro gewechselt, meine serbischen dinar wollten sie auch dort nicht.

Der erste Teil ist sehr schoen, ein kleines Tal, alles guen, der trockene Flusslauf bepflanzt mit Gemuese. Was auffaellt ist, dass nur Mercedes Benz aelteren Semesters unterwegs sindm Ausschliesslich! Was Bosnien sein 1er Golf, das ist Albanien sein Mercedes. Sogar die LKW und Busse, alles Banz. -ch fahre entlang einer wunderschoen gebauten, aber schon lange nicht mehr oin Betrieb stehenden Bahnstrecke, Estebar entgegen. Die Stadt ewar auch ein Industrieort, allerdings stehen die riesigen Anlagen still. Es sieht gespenstisch aus, wie in Metropolis. Die Abzweigung nach Tirana geht in kleinen Serpentinen den Berg hinauf. Die :auptverbindung in Albanien, bei uns als Hochgebirgstrasse verkauft. Und die Fahrt wird wunderbar. Die Strassen einigermassen gut, viele Kurven sehr schoen zu fahen und ein Ausblich links und rechts sicher 1000m runter in die Taeler. Ein Gefuehl von Weite entsteht in mir.

_nd dann gehts auch wieder runter und schnurstracks nach Tirana. Die Stadt ist das absolute Chaos. ‘Eib einziger Wegweiser, keine Strassenschilder, keine Spuren. Und die Albaner fahren so beschissen (ich habe das Wort moit Bedacht gewaehlt), dass ich es einfach gar nicvht mehr glaube. Es gibt zwar @olizisten, die wild gestikulierend und pfeifend auf der Strasse stehen, aber um die kuemmert sivh niemand. Es gilt das Faustrecht, und die Hupe. Ich kann nichts anderews tun als dem Strassenverlauf zu flogen und sxhauen, dass nichts passiert. Einmal wirds knapp, ich lege eine Vollbremsung hin und mit mit .Muehe und Not kann ich die Maschine vor dem Umfallen bewahren, ich bleibe 5cm hinter dem vorderen Auro stehen. Ich spuer das Adrenalin in die Adern schiessen der Atem geht schneller. Erst mal eine Zigarettenpause.

20min spaeter gehts nur mehr I’m Schrittempo weiter, ich werde langsam zornig und fange an zu fluchen. Bringt nichts, wie ich realisiere, ich befinde mich mitten in einem Trauerzug. Also gut, links ran und absteigen.

Ein Mann spricht mich an, auf albanisch. Er sieht aus wwie die gealterte Version von Mario von den .ario Bros. Ich erklaere ihm das problem auf derutsch, er scheint zu verstehen, telefoniert. Sein fratelli is coming. Ob ich etwas trinken will. Ja, Kaffee. Alcohol, er nimmt einen weiteren schluck seines Anisschnappses. Nein. NATO, erklaert er mir. Ich nicke nur. Das sagt mir was.

Bald darauf kommt sein Sohn I’m - ja erraten - Mercedes Benz. Er kann englisch, auf der Militaerakademie gelernt, erklaert er mir. Ich soll hinter ihm herfahren. Er scheint mir beweisen zu wollen, wie schnell er fahren kann, ueberholt da_ernd dort, wo es eigentlich nicht geht, schneidet wo es nur geht. Ich konzentrier mich darauf ihm nur mehr nachzufahren, nicht mehr links und rechts zu schauen.

Ploetzlich ein halt. Er steigt aus und begruesst zwei maedchen, die mit uns mitfahren werden. Das kann ja heiter werden. party a la Tiranae.

Doch das ganze endet nur bei gemutlichem kaffeetrinken an einem der ausfallsstrassen (wo ich nichts mehr falsch machen kann). Das ganze endet in einem bruederlichen email austauasch, dem obligatorischen satz ‘you must get a girlfriend from albania’ und deer strikdtew weigerung, dass ich zahle. Bis jetzt habe ich in Albanien keinen cent ausgegeben. ‘This is my country, so I will pay!’.

Elfter Tag, km 2664, Sofia (BLG) - Skopje (MAK) - Ohrid (MAK)

Zehnter Tag, km 2211, Sofia (BLG)

Neunter Tag, km 2211, Beograd (SRB) - Sofia (BLG)

Achter Tag, km 1850, Beograd (SRB)

Siebter Tag, km 1850, Sarajevo (BIH) - Beograd (SRB)

Die Fahrt von Sarajevo nach Belgrad war wenig ereignisreich. Die haelfte der Strecke hab ich auf der auf der
Autobahn nach Nis verbracht, dann an der Grenze verfahren. Beim 3ten mal hat es dann geklappt. Die Grenzbeamten waren wesentlich strenger diesmal und gleich nachher gabs eine Polizeikontrolle.